Gemütlicher Gastraum der Frittenfreude Hamburg
© GeheimtippHamburg Lilli Sprung

Fritten neu gedacht

Zu Gast in der Frittenfreude

Mitten in der Hamburger Innenstadt haben sich das Paar Miriam und Uli in einen Laden verliebt und den Schritt, ein eigenes Lokal zu eröffnen, gewagt. Über die Geschichte hinter der Frittenfreude möchte unsere Autorin Lisa Rappl mehr erfahren und ist zu Gast bei Miriam, einem Teil des Gründerpärchens des Fritten-Paradieses.

Es ist Anfang März, die Sonne blitzt hinter ein paar Wolken hervor und zaubert uns ein Lächeln in die Gesichter. Doch trotz des schönen Sonnenscheins sind wir froh um unsere dicken Jacken, denn die klirrende Kälte saust uns ganz schön um die Ohren. Doch wir treten gerne gegen die Eiseskälte und den Wind an, denn wir haben ein Ziel vor Augen. Dieses Ziel beschert uns ein Grummeln in der Bauchgegend und ein Freudestrahlen im Gesicht. Heute besuchen wir die Frittenfreude des lieben Paars Miriam und Uli.

Während wir die drei Treppenstufen zur Frittenfreude hinaufsteigen, weht uns bereits der Duft von frischen Fritten und Soßen entgegen. Das Wasser läuft uns schon im Mund zusammen und wir können es kaum noch abwarten. Just haben sich die Türen des Lokals geöffnet, werden wir auch schon mit offenen Armen empfangen. Freudestrahlende Augen locken uns zum Bestelltresen und zu der darüber hängenden Tafel, auf der die angebotenen Gerichte gelistet sind. Wir können gar nicht so schnell gucken, da entdecken wir Miriam, die von einem Tisch zum anderen flitzt und gigantisch aussehende Fritten – getoppt mit Soßen, Dips, Hackfleisch und Falafel – serviert. Der Laden brummt und Miriam hat mit den hungrigen oder bereits glücklich gesättigten Kund:innen ganz schön viel zu tun. Doch man sieht ihr die Freude an ihrem Job förmlich an. Auch mit Maske kann man ihr ihre Leidenschaft für die Gastronomie und den Service von den Augen und ihrer entschlossenen Ausstrahlung ablesen.

Besondere Pommes-Gerichte Frittenfreude Hamburg
© GeheimtippHamburg Lilli Sprung

Hier kommen keine langweiligen Pommes auf den Tisch!

Seit Dezember 2017 gibt es nun schon die Frittenfreude in der Hamburger Innenstadt – wie die Zeit vergeht! Gestartet haben Miriam und Uli jedoch schon ein Jahr zuvor mit ihrem Food-Trailer. Damals sind die zwei hauptsächlich auf Festivals und Catering-Events rumgetourt und haben die hungrigen Feiernden mit ihren hausgemachten Fritten und Soßen verwöhnt. Wie sie überhaupt auf die Idee gekommen sind? Da hatte Miriams Tochter einen erheblichen Anteil:

„Als unsere Tochter noch klein war, sind wir über ganz viele Straßenfeste gelaufen, weil wir nicht wussten, was wir mit der Kleinen machen sollten. Dann sind wir mit dem Kinderwagen über das Stadtfest und haben uns gedacht, dass bei den Pommes immer eine ewig lange Schlange ist! Wir haben nie so richtig verstanden, warum man immer nur Pommes mit Ketchup und Mayo und auch noch in niedriger Qualität fünffach frittiert isst?! Und dann haben wir uns gedacht, das müssten wir doch mal irgendwie selbst besser machen. Angefangen haben wir mit dem Imbissanhänger. Dort haben wir sogar am Anfang jede einzelne Kartoffel vom Biohof selber geschnitten! Das mussten wir dann irgendwann aufgeben und haben es in Auftrag gegeben.“

Nach und nach kamen dann immer mehr und außergewöhnlichere Gerichte auf ihre Karte. Und heute gibt es eine gigantische Auswahl an Fritten-Gerichten. Hierbei achten die Inhaberin und der Inhaber jedoch immer noch darauf, dass alles, was sie selbst leisten können, auch selbst gemacht wird. Und das schmeckt man auch!

„Wir geben uns mit unseren Gerichten sehr viel Mühe“

Miriam selbst hat eigentlich Südostasien Wissenschaften studiert. Doch die gebürtige Hamburgerin arbeitete quasi schon immer in der Gastronomie und fühlt sich hier auch pudelwohl:

„Seit ich vierzehn bin, arbeite ich durchgehend nebenbei in der Gastro, in einem Club oder in einer Bar. Das gehörte schon immer irgendwie zu mir und mir hat es auch schon immer Spaß gemacht!“

Das sagen Hamburger Gastronomen

Besonders Wert legt Miriam darauf, dass sich die Gäste der Frittenfreude wohlfühlen und die Qualität der Produkte stimmt. Die Frittenfreude ist ein sehr persönliches Lokal, wo man herzlich empfangen wird. Miriam steht noch immer selbst im Laden und schmeißt den Service. Da bleibt kein leerer Teller zu lange stehen und auch Beschwerden gibt es so gut wie keine. Dass 80 % der Kund:innen Stammkund:innen sind, ergibt dann natürlich Sinn!

„Ich kenne eigentlich fast jede und jeden und ich weiß auch, was sie Essen!“

Miriam, Geschäftsführerin Frittenfreude „Man merkt auf jeden Fall den Metropolen-Flair und den finde ich schon gut! Als gebürtige Hamburgerin ist man ja auch ein bisschen nordisch und hier passt man sehr gut zusammen! Die jungen Gastronomen arbeiten auch alle sehr gut zusammen. Als wir mit unserem Food-Trailer gestartet haben, hatten wir viel Kontakt zu anderen Inhaber:innen von Food-Trucks. Das war schon cool! Wir haben uns gegenseitig Aufträge zugereicht und Tipps gegeben. Einige sind auch sesshaft geworden und haben ihre eigenen Lokale eröffnet. Mit denen haben wir auch immer noch Kontakt!“

Ab in die Hamburger Innenstadt

Der Stadtkern von Hamburg liegt innerhalb des historischen Wallrings, der im 19. Jahrhundert die Stadtgrenze formte. Geprägt wird die Hamburger Innenstadt vor allem durch seine vielen Einkaufsmöglichkeiten wie der Mönckebergstraße oder der Europa Passage. Ansonsten sind in den vielen Büroflächen einige Unternehmen ansässig. Die Innenalster sowie das Rathaus und verschiedene Kirchen veredeln das Viertel und schenken ihm eine schöne Ausstrahlung.

Was denkt Miriam eigentlich über die Hamburger Innenstadt?

Explizit ausgesucht haben Miriam und Uli sich den Laden in der Hamburger Innenstadt nicht: „Wir haben den Laden gesehen und dachten uns: Wow, der sieht super schön aus! Erst hinterher haben wir bemerkt, dass er eigentlich nur etwas für den Mittagstisch ist.“ Heute haben sie sich im Hamburger Stadtkern etabliert und fühlen sich in dem Viertel sehr wohl:

Was ist für die Zukunft der Frittenfreude geplant?

Bis jetzt gibt es noch keine konkreten Pläne, aber Miriam würde sich freuen, irgendwann auch abends zu öffnen. Vor Corona war das bereits zweimal wöchentlich der Fall und wurde sehr gut angenommen. Aber ein zweiter Food-Trailer wird gerade gekauft! Damit hat das Paar eine noch bessere Verfügbarkeit für alle möglichen Events und Veranstaltungen. Die nächste Feier kann also kommen!

„Hier ist es wie im Dorf! Das ist schon richtig cool! Man kennt sich und kann auch auf eine nette Art Synergien eingehen. Und die Nähe zur Stadt ist auch gut für uns und unsere Mitarbeiter:innen! Wir sind schon sehr gut angebunden. Ich bin auch sehr glücklich mit den Leuten. Wir haben wirklich nur nette und verständnisvolle Gäste!“

Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Anbindung der Hamburger Innenstadt. Das schätzen die beiden Inhaber, ihre Gäste, aber auch ihre Mitarbeiter. Nach dem Mittagstisch kommen alle wieder gut und schnell nach Hause.

Gemütlicher Gastraum der Frittenfreude
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Speisekarte der Frittenfreude
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Die Frittenfreude von Außen
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Testerin von GeheimtippHamburg in der Frittenfreude
© GeheimtippHamburg Lilli Sprung

Wir sind satt und glücklich und kommen gerne wieder!

Die Frittenfreude ist etwas für hungrige Bäuche, die gerne mal etwas Neues ausprobieren wollen, aber den Geschmack von krossen Fritten nicht missen möchten! Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, in die Welt der Fritten, Selbstständigkeit und Food-Trucks einzutauchen und sind begeistert, was man aus Pommes alles herausholen kann! Das war garantiert nicht unser letzter Besuch in der Frittenfreude.

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